„Tschuldigung“ reicht nicht!

Das Hamburger Abendblatt veröffentlicht die Reaktion des Hamburger Innensenators Andy Grote auf die Klage der NRW-Falken gegen die Hamburger Polizei

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NRW-Falken klagen gegen Hamburger Polizei

Am Samstag, 08.07.2017 war ein Bus mit 44 jungen Menschen auf dem Weg von NRW nach Hamburg zur Demonstration „Grenzenlose

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Jugend gegen G20 – Bildungsstreik

Am Freitag, den 07. Juli 2017 rief das Bündnis „Jugend gegen G20“ zum Bildungsstreik auf. Unter den unzähligen Streikenden waren

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Wir Falken. Dein Widerstand.

Schule, Uni oder Arbeit machen dich kaputt. Die Nazis von der Ecke und die Machos aus dem Fernsehen kannst du nicht mehr sehen. Jeder rechte Übergriff lässt deine Wut steigen. Wir Falken sind auch wütend. Aber: Wir werden aktiv. Komm auch du runter vom Sofa.
Bei uns findest du, was junge Leute im Leben oft vermissen: Du wirst ernst genommen. Du kannst dich mit anderen selbstorganisieren und Dinge gestalten. Du kannst dich bilden – aber so, wie du es willst. Einfach: anders sein, du selbst sein.

Wir beziehen Position und mischen uns ein – ob es um die große kapitalistische Kackscheiße geht oder um die „kleinen“ Dinge des Alltags, die uns jeden Tag (be)treffen.
Unsere Bildungsarbeit ist progressiv und kritisch. Wir sind bei Aktionen auf der Straße oder fahren zusammen weg. Wir setzen auf die Gruppe, denn gemeinsam sind wir stark. Wir sind internationalistisch und tauschen uns mit jungen Menschen aus anderen Ländern aus. Wir betreiben Kinder- und Jugendeinrichtungen, Zelt- und Abenteuerspielplätze, Jugendbildungsstätten und noch einiges mehr.

Wir Falken wollen das Heute und das Morgen gemeinsam verbessern und dafür brauchen wir dich!

Wir müssen in vielen Situationen Widerstand leisten: im Alltag, der Schule, der Familie oder der Freizeit. In der Ausbildung, im Betrieb, der Uni und im Netz. Die Gegner*innen einer solidarischen Gesellschaft sind überall aktiv.

Unser Widerstand richtet sich gegen die kapitalistische Verwertungslogik, Armut, Leistungsdruck und Fremdbestimmung. Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus und Sexismus treten wir entgegen. Patriarchat, vorgefertigte Geschlechterrollen und Militarisierung bekämpfen wir.

Mit unserer Kampagne „Wir Falken. Dein Widerstand.“ öffnen wir Räume. Wir wollen uns aus der Fremdbestimmung des Kapitalismus befreien. Wir wollen Armut und Ausbeutung abschaffen. Wir stehen für Solidarität mit den Unterdrückten und Abgehängten. Wir wollen Selbstorganisation und Freiräume. Wir wollen eine Welt der Freien und Gleichen, in der alle Menschen ohne Angst verschieden sein können. Für dieses bessere Leben morgen kämpfen wir heute.

Wir vernetzen uns mit anderen, mobilisieren, sind aktionistisch und erzeugen Öffentlichkeit. Wir ecken an, teilen aus und wollen zusammen mit dir die Welt aus den Angeln heben. Wir Falken. Dein Widerstand.

Unsere Positionen sichtbar machen

Unser Widerstand ist sichtbar und unser Widerstand ist laut. Er ist es bei Demos gegen Nazis und Burschenschaften, bei Aktionen vor Ort oder im Netz und mit Bildungsangeboten unserer Gruppen überall im Land.
Unsere politischen Botschaften verbreiten wir über Aufkleber für die Bushaltestelle, Schulhefte, das Schwarze Brett der Uni, den Laptoprücken und Klos von Jugendzentren und Dorfdiscos. Wir hängen Plakate, stecken Postkarten mit unseren Botschaften in Bars, Clubs und pinnen sie an den WG-Kühlschrank. Für den Alltag gibt es Feuerzeuge, Flaschenöffner und Turnbeutel.

Unser Widerstand ist aktionistisch – mit dem Beamer an Gebäuden, mit Sprühkreide, Flashmobs oder beim öffentlichen Blockadetraining. Wir bewegen uns, um die Gesellschaft zu bewegen.
Alle Materialien, Aktionsbeschreibungen und Anleitungen findest du hier auf unserer Webseite. Wir unterstützen dich gern.

Change society

Wir setzen Zeichen und wir verändern. Wir lachen, lernen und streiten – und zwar dort, wo unser Alltag ist. Lerne uns kennen, wenn du mit unserem Falken-Nightshuttle nach Hause fährst, wo sonst kein Bus fährt. Katerfrühstücke mit uns nach einer guten Clubnacht. Triff uns beim Blaumachen an der Schule oder beim Parkzelten.
Alle Orte, an denen Aktionen stattfinden, findest du auf unserer Webseite. Du kannst dich dort auch für unser News-System anmelden. Folge uns auch in den sozialen Netzwerken.

Freundschaft hautnah erleben

Mach mit im Kampf für eine solidarische Gesellschaft. Um uns besser kennenzulernen, organisieren wir Kennenlernwochenenden, Kneipenabende, Barhopping, Pyjama-Partys und unser „Proletarisches Viertel“.

Werde mit uns aktiv und gestalte unseren Verband. Mit Zeltlagern, Bildungsarbeit oder Aktionen vor Ort. Du hast komische Vögel bei dir im Freundeskreis? Hol sie ran und werdet Falken!

Du hast Bock, die Kampagne zu verbreiten und Teil der Bewegung zu sein? Dann mach mit unter Dein-Widerstand.de!

Auf unserer Kampagnen-Seite findest du Infos zu Falken-Gruppen. Falls noch keine Gruppe bei dir in der Nähe sein sollte, unterstützen wir dich bei einer Gründung.

Je mehr wir werden, desto eher können wir unsere Positionen in die Gesellschaft tragen und die Welt gemeinsam verändern.

Unsere Zeit ist jetzt: Wir Falken. Dein Widerstand.

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„Tschuldigung“ reicht nicht!

Das Hamburger Abendblatt veröffentlicht die Reaktion des Hamburger Innensenators Andy Grote auf die Klage der NRW-Falken gegen die Hamburger Polizei in ihrer Freitags-Ausgabe. Grote entschuldigt sich für Polizeieinsatz gegen den Bus, es habe einen Fehler bei der Übertragung eines Kennzeichens gegeben. Deshalb sei die Polizei gegen den „falschen Bus“ vorgegangen. (an der Quelle lesen)

Wenn er jetzt glaubt, damit habe sich der Fall, dann kennt er Falken schlecht, denn es ist irgendwie egal, warum der Polizei solche sog. Fehler passieren, es ist faktisch passiert, dass Grundrechte missachtet wurden und Gewalt angewendt wurde, und deshalb muss aufgeklärt werden, wie es sein konnte, dass trotz Erklärungen und Einfordern von Grundrechten seitens der Falken, die Polizei ihren Streifen durchgezogen hat.

Paul Erzkamp, NRW-Vorsitzender und Unterzeichner des „Offenen Briefes“, der die Klage gegen die Hamburger Polzei begleitet hat, erklärt dazu, eine Entschuldigung reiche nicht. „Wir halten an der eingereichten Klagen fest. Unsere Bürger*innen-Rechte wurden massiv verletzt und ignoriert. Wir würden es aber sehr begrüßen, auch im Interesse der Teilnehmenden jungen Menschen, dass die Polizei die Klage anerkennt und ein schnelles und unbürokratisches Entschädigungsverfahren durchführt.“ erklärt er zum weiteren Vorgehen.

„Auch wenn es in der führenden Politik in Hamburg und in Teilen der breiten Gesellschaft niemand wahr haben möchte: Die Polizei hat mehrfach unberechtigt Gewalt angewendet, Grundrechte missachtet und damit Bürger*innen, Journalist*innen und friedliche Demonstrant*innen verletzt. Dies muss aufgeklärt werden und es muss Konsequenzen mit sich bringen.“, fordert Anna Cannavo aus dem Falken-Landesvorstand in NRW, die ebenfalls im Bus saß und klagt.

Lest dazu bei den NRW-Falken mehr! Und wir bleiben dran, denn wir sind

Dein-Widerstand!

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NRW-Falken klagen gegen Hamburger Polizei

Am Samstag, 08.07.2017 war ein Bus mit 44 jungen Menschen auf dem Weg von NRW nach Hamburg zur Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ unterwegs. Der Bus, welcher vom Landesverband NRW der SJD – Die Falken NRW organisiert wurde, wurde über mehrere Stunden von der Polizei aufgehalten, darüber gab es hier zu lesen.

Das hat jetzt ein ernstes Nachspiel, denn die Falken in NRW haben sich zu rechtlichen Schritten entschlossen: „Nach reiflicher Prüfung und Beratung haben Anna Cannavo und ich uns heute entschieden, gegen die rechtswidrige Freiheitsentziehung durch die Hamburger Polizei zu klagen“, äußert sich Paul M. Erzkamp, Landesvorsitzender der SJD – Die Falken, LV NRW. „Die gesamte Maßnahme griff massiv in die Freiheitsrechte der teilweise minderjährigen Teilnehmer*innen ein. Wir wollen eine Feststellung durch das Verwaltungsgericht, dass dies rechtswidrig war. Es muss klar gestellt werden, dass junge Menschen keine Angst vor polizeilicher Repression haben brauchen, wenn sie zu einer angemeldeten Demonstration fahren.“

Desweiteren erklärt Paul dazu: „Die Auswertung der Proteste rund um den G20-Gipfel ist von einer pauschalen und undifferenzierten Kritik geprägt, in der auch den Demonstrierenden, von denen keine Eskalation ausging, oft empfohlen wird „zuhause zu bleiben und still zu sein“. Dem widersprechen wir und fordern alle demokratischen Kräfte auf, dies auch zu tun. Diese kapitalistische Welt ist grundlegend ungerecht und produziert Umweltzerstörung, Armut und Krieg. Wir werden weiter auf die Straße gehen, um für eine bessere Welt zu kämpfen.“

Genau so! Wir Falken. Dein Widerstand!

 

weiterlesen an der Quelle: NRW-Falken klagen gegen Hamburger Polizei

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+++ Reisebus mit rund 50 Jugendlichen in Gewahrsam genommen +++ Kriminalisierung von Protesten des Bündnisses „Jugend gegen G20“

Heute Morgen ist ein Reisebus des Jugendverbandes SJD – Die Falken von der Polizei  aufgehalten worden. Alle 50 junge Menschen, die aus Nordrhein-Westfalen auf dem Weg nach Hamburg waren, wurden vorerst in Gewahrsam genommen und in die Gefangenensammelstelle nach Harburg gebracht. Sie waren auf dem Weg zu den Protesten des Bündnisses Jugend gegen G20, das auf der heutigen Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ einen Jugendblock bildet. Mittlerweile wurde ein Großteil der Jugendlichen wieder freigelassen.

Der Bus war gestern Nacht von Düsseldorf Richtung Hamburg gestartet und wurde gegen 8.15 Uhr kurz vor Ankunft von der Polizei gestoppt, durchsucht und anschließend in die Gefangenensammelstelle in der Schlachthofstraße gebracht. Dort wurden alle Insassen des Busses – teils ohne konkreten Rechtsstatus – festgehalten, durchsucht und manche mussten sich komplett ausziehen. Es wurde ihnen untersagt, die ihnen rechtliche zustehenden Anrufe zu tätigen. Einige berichten sogar von willkürlicher Polizeigewalt gegen Jugendliche. Alle blieben jedoch unverletzt und es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.

Das Jugendbündnis „Jugend gegen G20“ verurteilt die Kriminalisierung der legitimen Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg scharf und kritisiert das willkürliche Vorgehen der Polizei. Dazu Alma Kleen, Bundesvorsitzende des Jugendverbandes SJD – Die Falken: „Dass Jugendliche, die offensichtlich auf dem Weg zu einer angemeldeten Demonstration sind, von der Polizei derart unter einen Generalverdacht gestellt werden und sogar Gewalt von der Polizei erfahren mussten, ist nicht hinnehmbar. Die Polizeiführung hat wieder einmal deutlich gemacht, dass sie bestehendes Recht missachtet und sogar Jugendverbände mit Repression nicht verschont.“

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Jugend gegen G20 – Bildungsstreik

Am Freitag, den 07. Juli 2017 rief das Bündnis „Jugend gegen G20“ zum Bildungsstreik auf. Unter den unzähligen Streikenden waren auch wir Falken vertreten. Mit dem Banner „Internationale Solidarität statt G20“ bezogen wir Stellung.

Willkürliche Benotung, Konkurrenz- und Leistungsdruck bestimmten den Alltag junger Menschen. Schule, Ausbildung, Studium – Jugend soll so früh wie möglich tauglich für den Arbeitsmarkt gemacht werden. Angeblich gibt es Chancengleichheit – “du musst dich nur anstrengen” – diesen Satz hat jede*r schon gehört. Dabei wird schon in der Grundschule der Weg zum Abitur geebnet – oder eben nicht. Es fängt sogar schon früher an: Familie, Geld und Bildungshintergrund spielen eine entscheidende Rolle für deinen Platz in der Gesellschaft.
Wir möchten miteinander lernen, anstatt gegeneinander! Unsere Stärken müssen gefördert werden, statt unser Kurzzeitgedächnis! In diesem System gibt es keine Vielfalt und das wollen wir ändern!
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Internationale Solidarität statt G 20!

Falken sind in Hamburg und werden am Wochenende zusammen mit dem Jugendbündnis gegen das G20-Spektakel der Bundesregierung protestieren.

In Hamburg laufen die Vorbereitungen gegen und für den G20-Gipfel auf Hochtouren. Polizei in voller Montur und bewaffnet sowie Menschen mit Rucksäcken und eingerollten Transparenten prägen das Bild der Innenstadt rund um Hauptbahnhof und Alster.

Alma Kleen, Bundesvorsitzende, ist vor Ort und spricht bei einer Pressekonferenz am Dienstag klare Worte: „In Hamburg wird das Versammlungs- und Demonstrationsrecht faktisch ausgesetzt. Menschen, die ihr Recht auf Äußerung ihrer Meinung, Versammlung und Demonstration wahrnehmen möchten werden systematisch ferngehalten, drangsaliert oder kriminalisiert.“

Falken rufen auf zu internationaler Solidarität!
Falken stehen zu Kooperationen und für Bündnisarbeit, für eine starke linke Bewegung!
Falken rufen auf zum Kampf für eine solidarische Gesellschaft!
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Postkarten

Hier könnt ihr sie anschauen – unsere großartigen Postkarten. Bestellen geht natürlich auch, hier klicken und shoppen!

 

 

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Blue Zone

  • Ziel: Menschen kennenlernen

Weil Schule oft ganz schön öde ist schaffen wir die „Blaue Zone“ der Entspannung. Hier bieten wir Schüler*innen die Möglichkeit, sich ein bisschen vom stressigen Schulalltag zu entspannen und zu chillen.

Dafür braucht ihr: einen Ort in, vor oder ganz nah bei der Schule, gemütliche Sitzmöglichkeiten (Hängematten, Sitzsäcke, Kissen), Zutaten für alkoholfreie Cocktails und andere Getränke, Infomaterial.

Vorbereitung:

Ihr checkt, welche Oberschulen, Berufsschulen, etc. in eurer Nähe sind und wo es sich eurer Einschätzung im Hinblick auf eure Zielgruppe lohnt, für Falken zu werben.

Ihr sucht in der direkten Nähe der Schule (am besten dort, wo auf jeden Fall viele Schüler*innen nach Schulschluss vorbeikommen) nach einem geeigneten Ort.

Ihr bereitet das Material vor (Infotisch, Infomaterial, evtl. Musikanlage, Sitzmöglichkeiten, vielleicht Teppiche o.ä., vorbereitete Kontaktliste zum Eintragen), macht die Besorgungen für Getränke und Knabbereien und meldet eure Blue Zone als Kundgebung oder Infoveranstaltung bei der zuständigen Stelle (Ordnungsamt) an.

Organisiert euch einen fahrbaren Untersatz, damit ihr das ganze Material stressfrei hin und wierde weg bekommt.

Organisiert, wer die Aktion durchführt und vor Ort ist, wer den Transport, Aufbau und Abbau macht. Es empfiehlt sich, dass ihr möglichst mindestens zu dritt seid.

Seht zu, dass eure „Blaue Zone“ wirklich zum entspannen und Abhängen einlädt und aussieht, es soll kein reiner Infostand sein. Also dekoriert auch ein bisschen, vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar coole Großspiele oder einen Kicker rumstehen, die mitgenommen werden können.

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HOPP HOPP DROP…VON BAR ZU BAR

  • Ziel: Den Verband erfahrbar machen

Falken lernt man gut an einer Bar kennen. Manche haben aber keinen Raum, um selbst eine Bar zu organisieren. Kein Problem: Sammelt euch als Gruppe, macht einen regelmäßigen Termin aus und zieht gemeinsam um die Häuser. Dabei ist es egal, ob ihr inhaltlich spannende Veranstaltungen anderer Organisationen besucht, euch die linken Kneipen mal vornehmt oder einfach an belebten Orten chillt. In Gruppen unterwegs fallen Falken immer auf!

Natürlich solltet ihr Selbstdarstellung, Zeltlagerflyer und Jahresprogram griffbereit in der Nähe haben. Und auch Falkenmerchandise (Feuerzeuge, Grenzenöffner, Falkenpulli- oder T-Shirt) führt bestimmt zu interessanten Gesprächen- oft genug gemacht wird dann auch euer Barabend sicher wieder gut besucht!

(Achtet bei der Ortswahl aber auch darauf, ob es sich alle leisten können dort den Abend zu verbringen und überlegt euch im Zweifel ein solidarisches System, um niemanden auszuschließen)

Ihr braucht also nichts vorher zu organisieren, als einen festen und bekannten Treffpunkt, der über eure Verteiler und Aushänge beworben wird und ihr solltet auch ein paar Bars kennen, die euch gefallen und die ihr von eurem Treffpunkt gut erreicht.

 

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Kennenlernwochenende/Songfood/Artfood

  • Ziel: Den Verband erfahrbar machen

Ausgangslage:

Ihr habt eine halbwegs stabile Gruppe von Ehrenamtlichen, die eure Arbeit tragen und auch gerne Zeit miteinander verbringen. Außerdem habt ihr Menschen, die grundsätzlich am Verband interessiert sind, sich aber noch nicht so richtig mobilisieren lassen zu größeren (inhaltlichen) Veranstaltungen mitzufahren und/oder Verantwortung zu übernehmen

Da es immer so schwer ist, den Leuten zu erklären, was eigentlich das Schöne an unserem Verband ist, solltet ihr es sie einfach erleben lassen. Ideal ist dafür ein Wochenende, an dem ihr all das ganz ausführlich macht, was sonst immer aus Zeitgründen ein bisschen zu kurz kommt. Am besten lernen euch Interessierte beim gemeinsamen Kochen, Singen, Spielen und diskutieren kennen. Außerdem fällt es zu Beginn vielleicht leichter, eine Einladung zum Songfood anzunehmen, als gleich die große inhaltliche Debatte führen zu müssen. Es soll sich beim Songfood also um einen niedrigschwelligen Einstieg in den Verband handeln. Alle sollen ein schönes und entspanntes Wochenende haben, neue und interessierte Menschen sollen nicht überfordert werden.

Vorbereitung:

Klärt mit eurem Gliederungsbüro, ob ihr die Maßnahme über Fördermittel abrechnet (und was dafür nötig ist) oder ob sich die Maßnahme selbst trägt. Kümmert euch um ein Haus, ein Küchenteam und ein Programmteam. Organisiert den Einkauf für Essen und Programm – auch Musikanlage und Musik, Beamer und Filme, Musikinstrumente, Kreativmaterial etc. sind wichtig.

How to do:

  1. Beschluss fassen Kalkulation und TNB
  2. Vorbereitungsgruppe bestimmen
  3. Zielgruppe definieren: Welche Ehrenamtlichen könnten sich dafür interessieren? Wo sind neue ansprechbare Personen/Gruppen? Wie lassen die sich mobilisieren? (Persönliche Ansprache, FB, Messenger, Email usw.)
  4. Mit den interessierten Ehrenamtlichen einen gemeinsamen Termin finden (ausreichend Vorlauf einplanen)
  5. Haus finden (idealerweise nicht allzu weit weg, um Fahrtkosten und Aufwand zu sparen)
  6. Programm planen:
    • Welche Themen schwirren gerade unbearbeitet umher? Gab es im letzten Zeltlager auf dem letzten Seminar o.ä. Themen, die aufgekommen sind für die aber dort nicht die Zeit war? Oder gibt es Inhalte nach denen ihr immer mal wieder gefragt wurdet, die aber noch nicht Thema eines Seminars oder Workshops waren? Welche WS-Einheiten habt ihr noch „auf Tasche“? Was könnte für eure Zielgruppe spannend sein?
    • Welche Kreativangebote haben im Zeltlager total viel Spaß gemacht, aber die Helfenden hatten kaum Zeit dafür? Braucht ihr in nächster Zeit ein schön gestaltetes Transpi? Oder wolltet ihr schon immer mal Arbeiter*innenlieder singen und euch hinterher darüber austauschen?
    • Soll das Kochen ein fester Bestandteil des Programms sein oder geht es nur darum, dass es Essen gibt? Wollt ihr auch darüber reden, wie kochen im Zeltlager geht?
    • Achtet dabei unbedingt darauf, nicht zu viel inhaltliche Zeit einzuplanen und überlegt euch, ob es euer Ziel ist, dass alle immer am Inhalt teilnehmen. Eventuell reicht es ja auch, den Verband zu erleben und die Themen und Gespräche in der Pause, am Abend oder sonst zwischendurch zu verfolgen. Außerdem können die inhaltlichen Einheiten in kleiner Runde mit sehr am Thema interessierten Menschen auch für diese mal eine entspannte Abwechslung sein.
  7. Struktur planen:
    • Wie erledigt ihr die Careaufgaben?

Wenn ihr eine gute Kommunikation mit euren Ehrenamtlichen habt, könnt ihr vorher schon Verantwortlichkeiten für die einzelnen Mahlzeiten vergeben und eine digitale Einkaufsliste erstellen. Oder ihr legt einen Essensplan fest verteilt einzelne Aufgaben. Oder ihr kennt Menschen, die immer gerne kochen und bittet die um Hilfe.

Außerdem solltet ihr überlegen, wer den Tisch deckt und wieder abräumt, das Geschirr spült und wie ihr das Aufräumen am Ende organisiert. Gut ist es immer, alle Aufgaben aufzuschreiben und die Leute sich eintragen zu lassen.

  • Überlegt euch genau, ob ihr einen Tagesplan braucht und ob sich alle daran halten sollen. Ihr könnt entweder ganz darauf verzichten, einen anbieten an den sich die halten können, die möchten (es gibt immer Menschen, die sich alles ganz frei wünschen und Menschen, die lieber eine Struktur brauchen, um sich wohl zu fühlen) oder einen lockeren Plan machen und alle bitten, ihn auch einzuhalten. Denkbar sind auch 1 oder 2 verpflichtende Treffpunkte am Tag und andere optionale Programmpunkte.
  1. Werbung machen:
    • Damit ihr alle Elemente der Kampagne auch optimal nutzen könnt, solltet ihr bei der Werbung das „Wir Falken. Dein Widerstand“-Logo mit einbeziehen. Das schafft einen Wiedererkennungseffekt und eure Interessierten können über den zugehörigen Blog weiter informiert und auch mobilisiert werden.
    • Ihr solltet einen Flyer machen- unabhängig davon ob ihr ihn am Ende druckt oder „nur“ digital“ verschickt. Überlegt euch einen kurzen Text, in dem ihr beschreibt was eure Motivation ist und ihr das Programm beschreibt. Diesen Flyer solltet ihr per Email verschicken, auf eure Homepage laden und als FB-Bild nutzen.

Wenn ihr den Flyer druckt, solltet ihr ihn ständig in der Tasche haben und zu eurer Zielgruppe bringen.

  • Erstellt eine FB-Gruppe und postet alle paar Tage etwas in ihr. Gut ist es auch Planungsfragen dort zu besprechen, um Menschen früh einzubinden. (Achtung: Erreicht nicht alle Teilnehmenden).
  • Außerdem solltet ihr alle verfügbaren Kanäle regelmäßig „bespielen“: Ob bei euch WhatsApp, Telegram oder etwas anderen am ehesten funktioniert, wisst ihr selbst am besten.
  • Am wichtigsten ist es allerdings die persönliche Ansprache im Vorfeld des Wochenendes. Plant alles so, dass ihr als Planungsgruppe so richtig Lust auf das Wochenende habt und nutzt alle bis dahin stattfindenden Veranstaltungen, um Menschen einzuladen!
  1. Fahrt planen
    • Plant eine gemeinsame Fahrt mit zentralem Treffpunkt, aber lasst auch die Möglichkeit persönlich An- und Abzureisen.
  2. Vorbereitungstreffen
    • Trefft euch mit den „alten“ Ehrenamtlichen, um euch darüber zu unterhalten wie ihr euch als Gruppe so verhalten könnt, dass es für neue Menschen leicht ist sich euch anzuschließen. („ Nieder mit der Exklusivität“- PP ist im Bundesbüro erhältlich) Macht euch auch nochmals gemeinsam klar, was das Ziel des Wochenendes ist und was das für euch in der Umsetzung bedeutet.
  3. Folgeveranstaltungen
    • Überlegt euch im Vorfeld welche Veranstaltungen im Anschluss für die Teilnehmenden interessant sein könnten und nehmt alles verfügbare Mobimaterial mit. Denkbar wäre es auch als letzten Programmpunkt die nächsten Maßnahmen vorzustellen und eine Liste zu erstellen, wer gerne an diesen Sachen teilnehmen möchte oder zumindest gern weitere Informationen hätte. Passt aber auf, dass ihr die Leute an dieser Stelle nicht überfordert oder ihnen das Gefühl gebt, sie müssten sich jetzt für ganz viel verpflichten.
  4. Kontaktliste
    • Nutzt die Gelegenheit eine Kontaktliste zu erstellen, in der die Menschen auch eintragen können auf welchem Weg sie gerne Informiert werden möchten und in welcher Form die Informationen auch bei Ihnen ankommen.
  5. Spaß haben!
    • Ihr wollt die Leute von eurem Verband überzeugen. Und das gelingt euch am besten, wenn ihr selbst davon begeistert seid. Macht euch also nicht allzu viel Gedanken darüber, was andere Leute vielleicht gerne auf dem Seminar machen würden- das findet ihr eh erst raus, wenn sie da sind und ihr sie fragen könnt.

 

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Pyjamaparty – oder nennt es wie ihr wollt

  • Ziel: Verband hautnah erfahrbar machen

Die Pyjamaparty ist eine Übernachtung im Zelt bzw. in einer Falkenreinrichtung. Hier kann gemeinsam gekocht, Filme geschaut oder auch einfach über politische Themen diskutiert werden – einfach Falken- Spirit erfahren werden. Ziel ist es, Menschen aus Bekanntenkreisen von bereits bestehenden Teilnehmer*innen für die Falken zu begeistern und kleine Ängste abzubauen (bspw. ins Zeltlager mitfahren). Der Event ist besonders gut direkt vor oder direkt nach einem Zeltlager platziert. Vor dem Zeltlager können Jugendliche noch begeistert werden mitzufahren und nach dem Zeltlager können Zeltlager- Teilnehmer*innen vor ihren Freund*innen vom tollen Falken- Zeltlager schwärmen.

Ihr braucht dafür:

Zelt(e) und zugehörige Zeltwiese bzw. Gruppenraum, Genehmigung der Erziehungsberechtigten bei U18 für die Übernachtung, Verpflegung für Abendessen, Mitternachtssnack und Frühstück, Material für euer Programm (Spiele, Texte, Hörspiele, Filme, etc.), evtl. Strom, Kontaktlisten, Gitarre, Liederbücher, Infomaterial. Die Teilnehmenden benötigen Schlafsack, Isomatte und Hygienebeutel.

Mitmachen können so viele, wie in eure Zelt(e) passen. Also 8 Personen und ein*e Helfer*in pro Zelt während der kompletten Zeit (mit Übernachten).

 

Die Vorbereitung:

In der Freizeit/Maßnahme

  • Helfer*innen sprechen Teilnehmer*in an und stellen die Idee vor.

Drei Wochen vor einer Pyjamaparty:

  • Kontakt mit Teilnehmer*innen aufnehmen, Termin abklären, Teilnehmer*innen auffordern, Freund*innen einzuladen

Zwei Wochen vor der Pyjamaparty

  • Absprachen mit deiner Falkengliederung (evtl. Büro) zu Ort, Finanzen und Platz treffen
  • Konzept für Neigungsgruppen und Programm überlegen
  • Genehmigung der Erziehungsberechtigten einholen

Einen Tag vorher bzw. am Tag selber:

  • Einkaufen (am besten mit den Teilnehmer*innen) und Zeltmaterial einpacken und aufbauen

 

Im Anschluss:

  • Gemeinsam Aufräumen bzw. Abbauen
  • Abrechnung der Maßnahme (Unterschriftenliste)
  • neuen Termin mit der Gruppe finden

               

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