Aktionswoche!

Heute Abend ist unser jährliches Ehrenamt Ballert! Seminar zu Ende gegangen. Wieder gab es super Seminare und Austauschrunden mit vielen

99 Jahre Novemberrevolution

Der 9. November ist wie kein anderes Datum mit der deutschen Geschichte verknüpft. Im Jahre 1938 überfielen die Nazis in

Aktionswoche!

Heute Abend ist unser jährliches Ehrenamt Ballert! Seminar zu Ende gegangen. Wieder gab es super Seminare und Austauschrunden mit vielen Genoss*innen aus ganz Deutschland.

Außerdem gab es gestern Abend eine tolle feministische Aktion, die auch gleich die Aktionswoche unserer Kampagne „Wir Falken. Dein Widerstand.“ eingeleitet hat.

In der kommenden Woche wird es also im ganzen Land Aktionen, Bildungsangebote und andere Gelegenheiten geben eure Falkengruppe vor Ort kennen zu lernen. Schaut doch einfach mal hier oder auf unserem Instagram-Account vorbei!

99 Jahre Novemberrevolution


Der 9. November ist wie kein anderes Datum mit der deutschen Geschichte verknüpft. Im Jahre 1938 überfielen die Nazis in der Reichspogromnacht unzählige Jüdinnen und Juden, zerstörten Wohnungen, Geschäfte, Friedhöfe und Synagogen. Hunderte wurden ermordet, zehntausende in Konzentrationslager verschleppt.

Der 9. November ist aber gleichzeitig der Tag, an dem wir uns an den historischen Moment erinnern an dem eine andere Geschichte, eine andere Gesellschaft auch in Deutschland für kurze Zeit praktisch greifbar wurde. Am heutigen Tag, vor genau 99 Jahren, rief Karl Liebknecht vor dem Berliner Stadtschloss das Ende der Hohenzollernmonarchie und die sozialistische Republik aus. Auf einem Lastwagend stehend verkündete er:

„Der Tag der Revolution ist gekommen. Wir haben den Frieden erzwungen. […]. Das Alte ist nicht mehr. Die Herrschaft der Hohenzollern, die in diesem Schloß jahrhundertelang gewohnt haben, ist vorüber. In dieser Stunde proklamieren wir die freie sozialistische Republik Deutschland. Wir grüßen unsere russischen Brüder, die vor vier Tagen schmählich davongejagt worden sind. […] Wir wollen an der Stelle, wo die Kaiserstandarte wehte, die rote Fahne der freien Republik Deutschland hissen!“

Wir schauen dagegen heute auf eine gescheiterte Revolution zurück, im Bewusstsein der Schrecken, die auf ihr Scheitern folgten. Wir wollen daher keine Heldenverehrung und keine tote Geschichtsschreibung. Wir wollen unsere eigene Geschichte reflektieren, um weiter für das Ziel einer befreiten Gesellschaft zu kämpfen.

Alle die Lust haben, sich daran zu beteiligen, sind wie immer herzlich zu unserem jährlichen „Rosa & Karl“-Seminar im Januar eingeladen. Alles weitere dazu findet ihr hier.

What Internationalism for the Left? | Konferenz in Italien


Sozialismus geht nur international. Deshalb arbeiten wir ständig daran unsere Beziehungen zu anderen linken Jugendverbänden zu pflegen und auszubauen.

Am Wochenende war daher eine Falkendelegation im italienischen Florenz, wo die Gruppe I Pettirossi zu einer Konferenz mit dem Titel „What Internationalism for the Left?“ geladen hatte. Außer uns waren noch Vertreter*innen der Syriza-Jugend aus Griechenland, der Sozialistischen Jugend aus Österreich, von Podemos aus Spanien und von Momentum aus Großbritannien dort.

Neben vielen spannenden Diskussion zu Fragen des Internationalismus und der sozialistischen Jugendarbeit hatten wir außerdem die Gelegenheit unseren Verband vorzustellen, sowie viele interessante Kontakte zu knüpfen!

Falls ihr wissen wollt, was es mit unserer internationalen Arbeit sonst noch so auf sich hat, dann schaut doch mal bei Facebook unter Falken International und natürlich bei Instagram vorbei! Außerdem gibts hier auch noch ein paar Bilder:
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Pressemitteilung von „Jugend gegen G20“: Polizei drangsaliert Prozessbeobachter*innen


Am 25. Oktober kam es am Rande des G20-Prozesses gegen Alessandro R. in Hamburg zu Polizeischikanen gegen jugendliche Prozessbeobachter*innen, die teilweise im Jugend gegen G20-Bündnis organisiert sind, dem auch wir angehören. Wir dokumentieren hier die vollständige Pressemitteilung des Bündnisses.

Während des G20-Prozesses gegen den italienischen Aktivisten Alessandro R. am 25. Oktober 2017 kam es zu Polizeischikanen gegen 13 Prozessbeobachter*innen, die teilweise im „Jugend gegen G20“-Bündnis organisiert sind. Während der Frühstückspause der Beobachter*innen im nahegelegenen Café „Brasserie Loco“ stürmten ca. 40 Beamte der Hamburger Bereitschaftspolizei das Lokal. Die Polizei setzte die Beobachter*innen über 1,5 Stunden in einem Hinterzimmer des Lokals fest und unterzog sie einer erkennungsdienstlichen Maßnahme. Die Beamten weigerten sich bis zum Schluss den Grund des Einsatzes zu benennen, nahmen aber von allen Beobachter*innen Personalien, Lichtbilder und Personenbeschreibungen auf. Die Proteste der Jugendlichen, unter denen sich auch zwei Minderjährige befanden, wurden ignoriert. Einem herbeieilenden Anwalt wurde der Zutritt zum Café verwehrt.

Schwer wiegt außerdem, dass die Betroffenen aufgrund des völlig unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes an ihrem Recht gehindert wurden, den Prozesstag zu begleiten. Damit ist zweifelhaft, ob eine ausreichende Öffentlichkeit des Verfahrens hergestellt war. Alma Kleen, Bundesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken und Mitglied im Bündnis, erklärt hierzu: „Es ist ein absoluter Skandal, dass die Polizei junge Menschen grundlos drangsaliert und so an der Ausübung ihrer demokratischen Rechte hindert. Gerade die massive Polizeigewalt während des G-20-Gipfels und das mehr als fragwürdige Vorgehen der Justiz im Nachhinein zeigen, wie notwendig eine demokratische Öffentlichkeit ist, die staatliche Institutionen beobachtet und kontrolliert. Wir fordern deshalb eine vollständige Aufklärung dieses Einsatzes!“

Schon im Juli geriet das Jugendbündnis ins Visier rechtswidriger polizeilicher Maßnahmen. Damals wurde ein Reisebus der SJD – Die Falken aus Nordrhein-Westfalen von der Hamburger Polizei gestoppt und 44 Jugendliche über 4 Stunden in einer Gefangenensammelstelle festgehalten. Bei den anschließenden Kontrollen mussten sich die mitunter minderjährigen Aktivist*innen teilweise nackt ausziehen und von Beamten abtasten lassen. Im anschließenden Gerichtsprozess erhielten die Falken gegenüber der Hamburger Polizei recht.

Patrick Prügel, Pressesprecher von Jugend gegen G20: „Die Tatsache, dass nur einige Wochen nach dem erfolgreichen Gerichtsprozess gegen die Hamburger Polizei wieder Mitglieder unseres Bündnisses Ziel ungerechtfertigter Polizeimaßnahmen werden ist nicht hinnehmbar. Junge Menschen haben das Recht auf politisches Engagement und demokratische Teilhabe ohne dabei staatliche Repressionen befürchten zu müssen.“

Reformationstag 2017 | Thesenanschlag gegen Luther in Erfurt

Der 31.10.2017 ist zu Ehren Martin Luthers in ganz Deutschland ein Feiertag. Mit Luther scheint endlich ein großer Deutscher gefunden zu sein, auf den man ausnahmsweise und trotz seiner Schattenseiten stolz sein kann. Dabei hatte Luther für die Bauernaufstände nur Geringschätzung übrig und wollte die Ständeordnung nicht überwinden, sondern ganz im Gegenteil unangetastet lassen. Auch Luthers Judenfeindschaft ist nicht lediglich ein dunkler Abschnitt in einem sonst strahlenden Werk, sondern ganz und gar in seinem Weltbild angelegt. Dennoch haben sich die sonst so säkularen Deutschen nun gerade diesen geifernden religiösen Fanatiker als diesjähriges Objekt ihres Nationalstolzes gewählt. Um genau diesem national-protestantischen Taumel etwas entgegenzusetzen, haben die Falken in Erfurt selbst einen kleinen Thesenanschlag vorbereitet und an verschiedenen Kirchen, sowie am Lutherdenkmal der Stadt ein Flugblatt mit Thesen zur Kritik der Religion ausgehangen.

Den vollständigen Text des Flugblatts findet ihr hier! Und Bilder gibts natürlich auch:
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Offenes Treffen: AK Kritik des Nationalsozialismus | Erfurt, 7. November 2017


Gegen den Nationalsozialismus sind alle Linken und fast alle anderen – wir auch. Gleichzeitig fällt uns immer wieder auf, dass durch eine bloße Abgrenzung noch lange nichts über den Nationalsozialismus gewusst wird. Innerhalb der Linken kursieren oft lediglich Fragmente einer Kritik des Nationalsozialismus, die zudem oft undurchschaut bleiben und nur auf Hörensagen beruhen. Die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus, wie sie in der Schule oder Politik praktiziert wird, bleibt floskelhaft. In unserem Arbeitskreis setzen wir einer solchen Auseinandersetzung etwas entgegen: Wir arbeiten zusammen einmal wöchentlich an einer Kritik des Nationalsozialismus, die darauf abzielt, ihn unmöglich zu machen. Deswegen reicht es uns auch nicht, etwas nur für uns zu wissen. Wir organisieren auch Vorträge und Seminare und wollen unseren Arbeitskreis vergrößern.

Am 7. November wollen wir abermals zusammen darüber nachdenken, welche Aspekte einer Kritik des Nationalsozialismus uns besonders interessieren. Wer sich an dieser Arbeit beteiligen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Wir treffen uns um 18.15 Uhr in unserem Ladenlokal [kany] in der Thälmannstr. 26. (Die Veranstaltung auf Facebook)
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Mémoire à Paris! – Antifaschistische Bildungsfahrt nach Frankreich


Die Falken in Köln wollen in drei Veranstaltungen mit Dir herausfinden, was Nationalsozialismus bedeutet und welche Auswirkungen dieser auf die Menschen hatte. Besonders im Fokus liegt, dabei die Besatzung Frankreichs, sowie deren Folgen für die Menschen zwischen Überleben, Résistance und Kollaboration.

Vom 2. bis zum 4.Februar 2018 planen wir gemeinsam mit Dir, wie genau wir uns dieser Angelegenheit nähern und welche Orte beispielhaft für die Naziherrschaft stehen könnten. In den drei Tagen beschäftigen wir uns mit der Geschichte der nationalsozialistischen Besatzung in Frankreich. Wir lernen aber auch den Umgang mit der Kamera, damit wir am Ende unserer Fahrt eine Ausstellung erstellen können. In der ersten Osterferienwoche (24. – 29.03.2018) fahren wir nach Paris und folgen unserem selbst-organisierten Programm. Hier werden wir ein Fototagebuch führen und in Workshops die faschistische Besatzungszeit aufarbeiten.

Gleichzeitig wird es viel Zeit geben, um die Stadt zu besichtigen und uns mit Pariser*innen auszutauschen.
Bei der Nachbereitung (31.05 – 03.06.2018) können wir uns dann Zeit nehmen, die Fotos zu sortieren und uns überlegen, wie wir unsere erworbenen Beobachtungen anderen Menschen näher bringen wollen. Bei dieser Nachbereitung geht es auch um die heutige deutsch-französische Freundschaft.

Wir Falken in Israel

Seit Anfang der Woche befindet sich unsere Falkendelegation nun schon auf ihrer Austausch- und Bildungsreise nach Israel. Bisher haben wir die Städte Haifa, Tel Aviv und Jerusalem, sowie die Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva besucht. Mit unseren lieben Genoss*innen von Hashomer Hatzair konnten wir schon in verschiedenen Stadtführungen, Museumsbesuchen und Gesprächsrunden unser Verständnis der israelischen Gesellschaft vertiefen und natürlich über die Bedingungen linker Jugendarbeit vor Ort diskutieren. Falls ihr sonst noch sehen wollt, was wir dort so anstellen, dann schaut doch mal auf unserem Instagram-Account vorbei!

Sichtbar machen was Realität ist | Interview mit der Gruppe Vulvarines

Als Heidi Klum letzten Monat dazu junge Frauen dazu aufrief, sich über ihren Instagram-Account mit dem Hashtag #IchBinGntm2018 für die nunmehr dreizehnte Ausgabe ihrer Casting-Show zu bewerben, hat sich die feministische Gruppe Vulvarines eine Aktion ausgedacht, die in den sozialen Medien gegen patriarchale Schönheitsnormen, körperliche Zurichtung und Fremdbestimmung mobil machen sollte. Mittlerweile haben tausende Menschen auf Instagram und Facebook ihren Unmut über die sexistischen Zumutungen des Alltags unter dem Hashtag #notheidisgirl zum Ausdruck gebracht und damit für einen Wirbel in der deutschen Medienlandschaft gesorgt. Wir konnten den Aktivist*innen der Vulvarines einige Fragen stellen.

Wer sind die Vulvarines? Könntet ihr euch und eure Gruppe einmal kurz vorstellen?
In erster Linie sind wir Frauen mit ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten. Wir sind Studentinnen, Angestellte, Mütter, Aktivistinnen. Letztendlich Freundinnen, die es satt sind, tagtäglich gesellschaftlich aufgezwungene Standards wiederzukäuen. Wir wehren uns gegen die Zwänge eines patriarchalen, kapitalistischen Ausbeutungssystems.

Ihr habt mit #notheidisgirl ja ganz schön für Furore gesorgt. Wie kam denn die Idee zu dieser Aktion zustande? Warum habt ihr euch gerade für diese Form des Protests entschieden?
Die Idee zu der Kampagne entstand bei unserer dritten Sitzung im August. (Ja, wir sind noch Frischlinge). Denn in einem Punkt waren wir uns alle von Anfang an einig: das bestehende gesellschaftlich konstruierte Schönheitsideal, was keinen Raum für Vielfalt lässt, ist etwas, das wir satt haben einfach so hinzunehmen.
Uns geht es vor allem darum, dass die Marke Heidi Klum und das Format GNTM nur ein Symptom einer sexistischen und patriarchalen Gesellschaft ist. Vielfalt – in diesem Fall körperliche Vielfalt – wird immer noch als Bedrohung angesehen, statt als Normalität. Wir verstehen unsere Kampagne als Medium, durch das sichtbar wird was Realität ist.

Die Aktion wurde ja mitunter so aufgefasst, als würde sie sich vor allem gegen Heidi Klum als Person oder schlicht gegen ihre Sendung richten. Was ist aber eure eigentliche Kritik an der Sendung und an den Vorstellungen, die von ihr transportiert werden?
Unsere Kritik richtet sich eindeutig nicht gegen Heidi Klum als Person. Und auch nicht gegen die Teilnehmerinnen von GNTM. Dieses Format stellt für uns lediglich ein Symptom dar, welches sich in die Verwertungsmaschinerie von Mode- und Werbeindustrie einreiht und somit ein Bild von Schönheit reproduziert, das keinen Spielraum für Vielfalt lässt.
Wir positionieren uns gegen eine Industrie, die von Objektivierung und Konkurrenz junger Menschen lebt.

Tatsächlich haben mittlerweile ja viele große Medien über euch und die Aktion berichtet. Es gab Berichte in der BILD, der taz, VICE, auf netzpolitik.org und Interviews im Radio. Wie habt ihr das Echo der Medien und der Öffentlichkeit auf #notheidisgirl bisher erfahren? Seid ihr selbst überrascht davon, wieviel Aufmerksamkeit die Aktion erreicht hat?

Tatsächlich stehen unsere Laptops und Handys seit Tagen nicht mehr still. Keine von uns hätte mit so einem Echo gerechnet, doch wir versuchen allen Anfragen gerecht zu werden und die sichtbar zu machen, die sichtbar sein wollen. Wir sind unglaublich überwältigt und gerührt, wie viele Menschen wir mit unserer Kampagne erreichen. Uns erreichen unzählige Nachrichten von Menschen, die sich mit uns verbunden fühlen. Das gibt uns und den Menschen, denen unsere Kampagne eine Stimme verleiht, Kraft. Die große Resonanz und insbesondere jene Nachrichten, in denen Menschen uns von teils sehr privaten Schicksalen und Biographien berichten, zeigen, dass das was wir angestoßen haben, lange überfällig war. Wir beobachten außerdem, dass vielen Hasskommentaren im Netz von immer mehr Supporter*innen umgehend etwas entgegengesetzt wird. Das zeigt wie tragfähig die Kampagne schon jetzt ist.

In verschiedenen Berichten werdet ihr häufiger mal als „Netzfeministinnen“ oder „Online-Aktivistinnen“ bezeichnet. Würdet ihr euch selbst auch so sehen? Wie schätzt ihr das Verhältnis von feministischem Engagement im Netz und im analogen Alltag ein?

Wenn wir unter dem Begriff des Feminismus verstehen, sich für eine gleichberechtigte, vielfältige Welt einzusetzen, dann ist das was wir hier tun ganz sicher ein feministischer Akt. Das Netz bietet, insbesondere für eine Kampagne wie die unsere, eine verhältnismäßig barrierefreie Plattform. Wir bieten vielen Menschen die Chance zu partizipieren und in den Austausch zu kommen. Unser analoger Alltag ist natürlich getragen von den Werten, die auch durch unsere Kampagne abgebildet werden. Unser Feminismus endet nicht, sobald der Laptop zugeklappt und die Anonymität des Internets abgelegt wird.

Wird man in Zukunft noch mehr von euch hören?
Smashing the patriarchy is our cardio.

Mit den Falken Köln nach Barcelona!


Du hast keine Lust mehr auf im Cluburlaub abhängen? Außerdem willst du neue Menschen kennen lernen und nebenbei interessierst du dich für die Themen der Welt? Dann bist du bei uns richtig. Wir, die Falken, fahren dieses Jahr für drei Wochen in die Nähe von Barcelona. Dort versuchen die Katalanen schon lange, eine Unabhängigkeit von Spanien zu erreichen. Wir wollen gemeinsam mit unseren internationalen Partner*innen herausfinden, ob es eine linke Bewegung oder doch nur Nationalismus ist. Dabei lassen wir uns den Strand nicht entgehen und erkunden die Sehenswürdigkeiten Barcelonas.

Anmelden kannst du dich unter: www.falken-koeln.de

Rote Völlerei in Erfurt

Weil man sich die guten Dinge im Leben meistens alleine nicht leisten kann und wir trotzdem schon so viel vom guten Leben haben wollen, wie möglich, organisieren die Falken in Erfurt jeden Monat die Rote Völlerei im Ladenlokal [kany]. Für einen kleinen Teilnehmer*innenbeitrag gibt es ein köstliches, selbstzubereitetes Abendessen in mindestens drei Gängen, hinter denen meistens ein bestimmtes Konzept steht. Anmelden müsst ihr euch allerdings vorher, denn die Zutaten werden so gekauft, dass alle Essensvorlieben und -anforderungen berücksichtigt werden können. Die nächste Rote Völlerei findet übrigens am 6. November statt, also falls ihr Lust habt die Genoss*innen und ihre Arbeit vor Ort kennen zu Lernen, darüber zu diskutieren wie man sich den herrschenden Verhältnissen am Besten widersetzen kann und euch dabei noch anständig die Plauze mit gutem Essen vollzuhauen, dann kommt doch mal vorbei!

Anmelden könnt ihr euch übrigens hier!
Bis dahin könnt ihr euch anschauen, was sich die Teilnehmer*innen beim letzten mal gegönnt haben:
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#notheidisgirl – Gegen die Zurichtung weiblicher Körper und patriarchale Schönheitsnormen!

„Schickt mir eure Fotos und auch Videos, ich freue mich auf eure Bewerbungen“ ruft Heidi Klum auf ihrem Instagram-Account in die Kamera. Junge Frauen sind nun dazu aufgerufen, sich auf Instagram mit dem Hashtag #IchbinGntm2018 für die nächste Ausgabe der Casting-Show „Germany’s Next Top Model“ zu bewerben. In den sozialen Medien formiert sich aber Protest gegen die Zurichtung weiblicher Körper und die patriarchalen Schönheitsideale für die Heidi Klums Sendung praktisch und sinnbildlich steht. Doe Gruppe Vulvarines hat eine Aktion gestartet, an der sich schon tausende junge Frauen und Mädchen beteiligt haben. Unter dem Hashtag #notheidisgirl bringen sie alle auf unterschiedliche Weise ihren Unmut darüber zum Ausdruck, dass sie dem ständigen Druck ausgesetzt sind, sich den selbstzerstörerischen Zwängen zu unterwerfen, die ihnen der sexistische Normalalltag ständig diktieren will.

„#notheidisgirl weil Sexismus nicht schön ist“ und „#notheidisgirl weil ich mich am besten fühle, wenn ich für meine Rechte kämpfe und nicht die Kalorien in meinem Salat zählen muss“ ist auf ihren Plakaten zu lesen. Auch große Medien wie die taz und netzpolitik.org haben schon darüber berichtet. Wir rufen euch deshalb ganz herzlich dazu auf: Beteiligt euch an der Aktion, macht deutlich was ihr von den menschenverachtenden Rollenbildern in den Medien und im Alltag haltet!

Für Solidarität, Feminismus und Emanzipation!
Gegen das Patriarchat und seine sexistische Kackscheiße!
#DeinWiderstand: #notheidisgirl!

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