NRW-Falken klagen gegen Hamburger Polizei

Am Samstag, 08.07.2017 war ein Bus mit 44 jungen Menschen auf dem Weg von NRW nach Hamburg zur Demonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ unterwegs. Der Bus, welcher vom Landesverband NRW der SJD – Die Falken NRW organisiert wurde, wurde über mehrere Stunden von der Polizei aufgehalten, darüber gab es hier zu lesen.

Das hat jetzt ein ernstes Nachspiel, denn die Falken in NRW haben sich zu rechtlichen Schritten entschlossen: „Nach reiflicher Prüfung und Beratung haben Anna Cannavo und ich uns heute entschieden, gegen die rechtswidrige Freiheitsentziehung durch die Hamburger Polizei zu klagen“, äußert sich Paul M. Erzkamp, Landesvorsitzender der SJD – Die Falken, LV NRW. „Die gesamte Maßnahme griff massiv in die Freiheitsrechte der teilweise minderjährigen Teilnehmer*innen ein. Wir wollen eine Feststellung durch das Verwaltungsgericht, dass dies rechtswidrig war. Es muss klar gestellt werden, dass junge Menschen keine Angst vor polizeilicher Repression haben brauchen, wenn sie zu einer angemeldeten Demonstration fahren.“

Desweiteren erklärt Paul dazu: „Die Auswertung der Proteste rund um den G20-Gipfel ist von einer pauschalen und undifferenzierten Kritik geprägt, in der auch den Demonstrierenden, von denen keine Eskalation ausging, oft empfohlen wird „zuhause zu bleiben und still zu sein“. Dem widersprechen wir und fordern alle demokratischen Kräfte auf, dies auch zu tun. Diese kapitalistische Welt ist grundlegend ungerecht und produziert Umweltzerstörung, Armut und Krieg. Wir werden weiter auf die Straße gehen, um für eine bessere Welt zu kämpfen.“

Genau so! Wir Falken. Dein Widerstand!

 

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