Mit den Falken Köln nach Barcelona!


Du hast keine Lust mehr auf im Cluburlaub abhängen? Außerdem willst du neue Menschen kennen lernen und nebenbei interessierst du dich für die Themen der Welt? Dann bist du bei uns richtig. Wir, die Falken, fahren dieses Jahr für drei Wochen in die Nähe von Barcelona. Dort versuchen die Katalanen schon lange, eine Unabhängigkeit von Spanien zu erreichen. Wir wollen gemeinsam mit unseren internationalen Partner*innen herausfinden, ob es eine linke Bewegung oder doch nur Nationalismus ist. Dabei lassen wir uns den Strand nicht entgehen und erkunden die Sehenswürdigkeiten Barcelonas.

Anmelden kannst du dich unter: www.falken-koeln.de

#notheidisgirl – Gegen die Zurichtung weiblicher Körper und patriarchale Schönheitsnormen!

„Schickt mir eure Fotos und auch Videos, ich freue mich auf eure Bewerbungen“ ruft Heidi Klum auf ihrem Instagram-Account in die Kamera. Junge Frauen sind nun dazu aufgerufen, sich auf Instagram mit dem Hashtag #IchbinGntm2018 für die nächste Ausgabe der Casting-Show „Germany’s Next Top Model“ zu bewerben. In den sozialen Medien formiert sich aber Protest gegen die Zurichtung weiblicher Körper und die patriarchalen Schönheitsideale für die Heidi Klums Sendung praktisch und sinnbildlich steht. Unsere Genoss*innen von der Sozialistischen Jugend – Die Falken Mönchengladbach bzw. der Gruppe Vulvarines haben eine Aktion gestartet, an der sich schon tausende junge Frauen und Mädchen beteiligt haben. Unter dem Hashtag #notheidisgirl bringen sie alle auf unterschiedliche Weise ihren Unmut darüber zum Ausdruck, dass sie dem ständigen Druck ausgesetzt sind, sich den selbstzerstörerischen Zwängen zu unterwerfen, die ihnen der sexistische Normalalltag ständig diktieren will.

„#notheidisgirl weil Sexismus nicht schön ist“ und „#notheidisgirl weil ich mich am besten fühle, wenn ich für meine Rechte kämpfe und nicht die Kalorien in meinem Salat zählen muss“ ist auf ihren Plakaten zu lesen. Auch große Medien wie die taz und netzpolitik.org haben schon darüber berichtet. Wir rufen euch deshalb ganz herzlich dazu auf: Beteiligt euch an der Aktion, macht deutlich was ihr von den menschenverachtenden Rollenbildern in den Medien und im Alltag haltet!

Für Solidarität, Feminismus und Emanzipation!
Gegen das Patriarchat und seine sexistische Kackscheiße!
#DeinWiderstand: #notheidisgirl!

Theoriewoche in Schleswig-Holstein: Rechtsextremismus und Nationalismus


Wer die Welt verändern will, der muss sie begreifen. Deshalb veranstalten die Falken in Schleswig-Holstein eine Theoriewoche in Lübeck, die vom 16.-20. Oktober stattfinden wird. Die Woche ist für alle offen, die Lust auf theoretische Arbeit mit Texten haben. Der Teilnahmebeitrag ist 50€ und Fahrtkosten werden bis zu 30€ übernommen. Aber wie immer gilt, am Geld soll es nicht scheitern!
Bei Interesse oder Fragen, meldet euch unter info@falken-sh.de


Hier ist der Ankündigungstext:

Wir machen Theorie!

Vom 16. bis 19 Oktober wollen wir uns für eine Woche treffen, um zusammen zu lesen, unsere Köpfe zusammenstecken und uns versuchen Phänomen mit theoretischer Arbeit und Texten zu erklären.

Dieses Jahr wird unser Oberthema „Rechtsextremismus und Nationalismus“ sein. Wir wollen über rechten Terror und den NSU-Komplex, über Frauen in der rechten Szene, über den Grundgedanken des Nationalismus und weitere Aspekte mit euch lesen, diskutieren und versuchen zu verstehen.

Wenn ihr Texte zu den Themen, oder auch andere Themen habt, die euch interessieren und über die ihr im Rahmen der Theoriewoche sprechen wollt – bringt sie gerne mit!

Zusätzlich wollen wir noch Zeit finden, um mit Interessierten darüber zu sprechen, wie wir einen Lesekreis wieder aufbauen können, an dem alle teilhaben können, die möchten.

Hier findet ihr den Link zur Veranstaltung auf Facebook

Keinen Fußbreit den Faschist*innen – Demo gegen die AfD am Wahlabend


Über zweitausend Menschen haben gestern in Berlin am Wahlabend gegen die AfD demonstriert. Auch wir waren natürlich mit vor Ort. Die Tatsache, dass über 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der militärischen Niederschlagung des Nationalsozialismus eine Partei der radikalen Rechten im Deutschen Bundestag sitzt, ist ein absoluter Skandal. Nicht nur, dass die AfD rassistisch gegen Geflüchtete und Migrant*innen hetzt, sowie einen offensiven Antifeminismus vertritt, sie verfolgt auch ein Programm des sozialen Kahlschlags, das sich vehement gegen die Interessen der Lohnabhängigen, Prekarisierten und von Armut betroffenen Menschen wendet.

Für uns gilt nach dieser Wahl, was für uns schon immer galt:
Freundschaft statt Vaterland!
Solidarität und Widerstand von unten statt Ausgrenzung und Marginalisierung!

Unsere komplette politische Stellungnahme zur Bundestagswahl und dem Einzug der AfD findest du hier.

Gegen Ausgrenzung! Für bunte Städte!

Unsere Genoss*innen in Rendsburg haben beschlossen gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen ihre Stadt ein wenig zu verschönern und dabei gleich ein deutliches Zeichen zu setzen: Unsere Städte gehören uns allen und wir akzeptieren keine Ausgrenzung. Nicht in Rendsburg, nirgends!


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Tatort: Rassismus. Kein Platz für AfD-Propaganda in Köln und anderswo!

Wir Falken kämpfen bundesweit für eine solidarische und offene Gesellschaft. Die rassistische Hetze der rechtspopulistischen AfD, gerade wie sie sich momentan im Bundestagswahlkampf zeigt, halten wir deshalb für absolut nicht hinnehmbar. Da wo Nazis, Rechtspopulist*innen, Rassist*innen und Sozialchauvinist*innen Stimmung gegen Geflüchtete, Migrant*innen und ökonomisch Marginalisierte machen, lenken sie von den eigentlichen Problemen und sozialen Missständen ab, suchen sich Sündenböcke und propagieren ein menschenfeindliches Weltbild. Deshalb haben unsere Genoss*innen in Köln die Wahlplakate der AfD mit Absperrband eingezäunt und als das kenntlich gemacht was sie sind: Nichts als rassistische Propaganda.

Rassistische Ausgrenzung und Armut bekämpfen!
Wir Falken. Dein Widerstand.


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Kein Filter macht Armut schöner! Wir Falken beim Aktionstag des Bündnisses „Reichtum umverteilen!“

Eine Woche vor der Bundestagswahl will das Bündnis REICHTUM UMVERTEILEN in der Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass es in Deutschland gerade so viel Reichtum gibt wie nie zuvor, während sich die Lebenssituation vieler Menschen immer weiter verschlechtert und soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ungerechtigkeit zunehmen. Wo das gesellschaftliche Vermögen zunehmend zu Lasten der Armen und zu Gunsten der Besserverdienenden verteilt wird, gilt es heute der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit noch einmal kräftig Nachdruck zu verleihen.

Auch wir Falken kämpfen als Teil der Arbeiter*innenjugendbewegung seit unserer Gründung gegen Kinder- und Jugendarmut und für eine gerechte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Reichtum. Gemeinsam mit unseren Bündnispartner*innen sind wir deshalb heute beim großen Aktionstag von REICHTUM UMVERTEILEN!

Jugend gegen G20 – Bildungsstreik


Am Freitag, den 07. Juli 2017 rief das Bündnis „Jugend gegen G20“ zum Bildungsstreik auf. Unter den unzähligen Streikenden waren auch wir Falken vertreten. Mit dem Banner „Internationale Solidarität statt G20“ bezogen wir Stellung.

Willkürliche Benotung, Konkurrenz- und Leistungsdruck bestimmten den Alltag junger Menschen. Schule, Ausbildung, Studium – Jugend soll so früh wie möglich tauglich für den Arbeitsmarkt gemacht werden. Angeblich gibt es Chancengleichheit – “du musst dich nur anstrengen” – diesen Satz hat jede*r schon gehört. Dabei wird schon in der Grundschule der Weg zum Abitur geebnet – oder eben nicht. Es fängt sogar schon früher an: Familie, Geld und Bildungshintergrund spielen eine entscheidende Rolle für deinen Platz in der Gesellschaft.
Wir möchten miteinander lernen, anstatt gegeneinander! Unsere Stärken müssen gefördert werden, statt unser Kurzzeitgedächnis! In diesem System gibt es keine Vielfalt und das wollen wir ändern!

Internationale Solidarität statt G 20!

Falken sind in Hamburg und werden am Wochenende zusammen mit dem Jugendbündnis gegen das G20-Spektakel der Bundesregierung protestieren.

In Hamburg laufen die Vorbereitungen gegen und für den G20-Gipfel auf Hochtouren. Polizei in voller Montur und bewaffnet sowie Menschen mit Rucksäcken und eingerollten Transparenten prägen das Bild der Innenstadt rund um Hauptbahnhof und Alster.

Alma Kleen, Bundesvorsitzende, ist vor Ort und spricht bei einer Pressekonferenz am Dienstag klare Worte: „In Hamburg wird das Versammlungs- und Demonstrationsrecht faktisch ausgesetzt. Menschen, die ihr Recht auf Äußerung ihrer Meinung, Versammlung und Demonstration wahrnehmen möchten werden systematisch ferngehalten, drangsaliert oder kriminalisiert.“

Falken rufen auf zu internationaler Solidarität!
Falken stehen zu Kooperationen und für Bündnisarbeit, für eine starke linke Bewegung!
Falken rufen auf zum Kampf für eine solidarische Gesellschaft!

Nürnberg: Sozialisten kritisieren Gedenkaktion für Obdachlosenlager – Nürnberg – nordbayern.de

Sie wollten ein Zeichen für Zusammenhalt setzen, haben aber auch provoziert: Nachdem Aktivisten das Ex-Obdachlosenlager an der Wöhrder Wiese aufgehübscht haben, hat nun die „Sozialistische Jugend – Die Falken“ reagiert – mit großen Plakaten kritisieren Sie die Aktion.

Jüngst erinnerten Studierende der Evangelischen Fachakademie für Sozialpädagogik mit einer Malaktion an das ehemalige Obdachenlosenlager unter der Franz-Josef-Strauß-Brücke. In ihren Augen war die Schlafstätte ein „schöner Ort“. Sie fänden es schade, dass er nicht mehr bewohnt werde.

Gegen diese in ihren Augen „Romantisierung von Armut und Elend“ protestierte nun die Sozialistische Jugend „Die Falken“ in Nürnberg mit einer eigenen Aktion. Am Ort des ehemaligen Obdachlosenlagers haben Mitglieder des Jugendverbandes Plakate aufgehängt, auf denen unter anderem steht: „Romantisierung von Elend ist die falsche Antwort!“.

Auf Facebook kritisieren die Falken, dass die Studierenden der Fachakademie Armut, die der Grund dafür sei, dass Menschen unter Brücken schlafen, nicht erwähnt haben. Die Studierenden haben mit Kreide Blumen, einen Teppich und eine Weinflasche auf den Ort des ehemaligen Obdachenlagers gezeichnet und mit den Sprüchen „Welcome“ und „Wir alle sind Nürnberg“ verziert. „Armut ist scheiße, egal ob sie sichtbar ist oder nicht. Das Elend muss zurückgeschlagen und kritisiert und nicht verschönert und romantisiert werden. Armut ist und bleibt hässlich!“, schreiben die Falken auf ihrer Facebook-Seite.

Gegenüber den Nürnberger Nachrichten erklärt Marie Stroecker, Vorsitzende der Nürnberger Falken: „Wir haben nichts gegen die Menschen, die Schutz unter Brücken suchen und wollen sie nicht aus dem Stadtbild vertreiben“. Viel besser fänden es die Falken jedoch, wenn in Nürnberg jeder Mensch eine eigene und seinen Bedürfnissen entsprechende Wohnung zum Leben hat. In Nürnberg stünden Häuser leer, die nutzbar gemacht und denen zur Verfügung gestellt werden sollten, die sie brauchen.

Da die „Bewohner“ des Lagers nicht negativ auffielen, duldeten die Behörden die Nutzung. Im Februar verließen die Obdachlosen ihr Lager unter der Brücke, weil sie nachts immer wieder beklaut wurden. Der verlassene Ort wurde schnell zur Müllhalde, woraufhin der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (Sör) die Fläche aufräumte.

Quelle: Nürnberg: Sozialisten kritisieren Gedenkaktion für Obdachlosenlager – Nürnberg – nordbayern.de

Nürnberg: Gegen die Romantisierung von Elend! Armut ist hässlich, nicht schön!

Heute haben wir etwas gegen die Denkmalsaktion für Obdachlose an der Wöhrder Wiese unternommen, um die Romantisierung von Armut und Elend zu kritisieren.

Unter einer Brücke an der Wöhrder Wiese in Nürnberg lebten bis vor Kurzem Obdachlose, welche laut dem Bericht auf Nordbayern.de im Februar von dort weggezogen sind. Dies veranlasste Studierende der Evangelischen Fachakademie für Sozialpädagogik dazu, den Obdachlosen ein Denkmal zu setzen und Blumen, Teppich und Weinflaschen auf die Pfeiler der Brücken zu zeichnen. Es sollte wohl eine Wohnung gezeichnet werden. Zusätzlich wurden mit Blümchen garnierte Zettelchen aufgehängt, auf welchen unter Anderem „Welcome“ und „Wir Alle sind Nürnberg“ steht.
Von einer Verantwortlichen der Studierenden wurde dazu gesagt, dass dieser Ort „ein schöner Ort von Nürnberg war“ und dass sie ihn vermisse und dass er die Stadt mit präge. Von einem Fünkchen Kritik an Armut, die der Grund ist, warum Menschen unter Brücken schlafen, ist nichts zu hören. Stattdessen finde die Verantwortlichen es schade, dass die Obdachlosen nicht mehr dort wohnen…

Grund genug für uns, eine Gegenaktion zu starten. Mit den neuen Kampagneplakaten haben wir der falschen Antwort auf das Problem Obdachlosigkeit eine richtige entgegengestellt und die Zettelchen überhängt:
ROMANTISIERUNG VON ELEND IST DIE FALSCHE ANTWORT! STATTDESSEN: BILLIGE MIETEN UND EINTEIGNUNG VON LEERSTEHENDEN HÄUSERN.

Armut ist scheiße, egal ob sie sichtbar ist oder nicht. Das Elend muss zurückgeschlagen und kritisiert und nicht verschönert und romantisiert werden. Armut ist und bleibt hässlich!

Kein Filter macht Armut schöner!

 

 

Frauen*-Theorie-Seminar Nr.2

Gemeinsam wollen wir die Welt verstehen und verändern. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Patriarchat ist für uns nicht nur ein Hobby, sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Kampfes für eine bessere Welt.

Nun sind wir als Frauen* immer wieder damit konfrontiert, dass uns die Fähigkeit zu abstraktem Denken abgesprochen wird, oder wir uns das selber nicht zutrauen. Manchmal fehlen nötige Skills: Wie erschließen sich mir Texte? Wie bereite ich einen Workshop vor? Unsere Erfahrung ist, dass auch linke Theoriearbeit oft doch eher „Männersache“ bleibt. „Bloß“ feministische Theorie scheint für Frauen* übrig zu bleiben.

Wir wollen gemeinsam ein Wochenende zusammen wegfahren und uns mit der Frage beschäftigen, was Frauen* die Theoriearbeit erschwert und wie wir daran zusammen etwas ändern können. Vor allem wollen wir aber Theoriearbeit machen – auch jenseits von Theorien über Geschlechterverhältnisse. Wir wollen Texte lesen, Workshops durchführen und uns Vorträge anhören – die von Frauen* vorbereitet wurden. Dabei soll auch ein Austausch über die nötigen Fähigkeiten dafür stattfinden.

Es soll außerdem aber auch genug Raum geben, sich selbst auszuprobieren. Wenn ihr also einen Text habt, den ihr gerne mit anderen diskutieren wollt, oder in einem sicheren Raum ausprobieren wollt den Vortrag, den ihr gerade vorbereitet, zu halten – sagt einfach vorher Bescheid.

Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, die Welt aus ihren Angeln zu heben – die Schärfung der Waffe der Kritik ist für uns ein Teil dieser Arbeit.

Mädchenbande statt Burschenschaft!

Zur Anmeldung
Teilnahmegebühr: 25 EUR

 

Quelle: Frauen*-Theorie-Seminar Nr.2

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